Warum wir EMIVA entwickeln.
Wir glauben, dass gute Gespräche einen festen Platz im Alltag verdienen. Gespräche, in denen jemand zuhört, nachfragt und sich an das erinnert, was einem wichtig ist.
Wie die Idee zu EMIVA entstand
Meine Großeltern sind beide sehr alt geworden und waren glücklicherweise bis ins hohe Alter geistig fit. Umso mehr hat mich beschäftigt, später zu erleben, dass es Zeiten gab, in denen ihnen Gespräch und Austausch fehlten, weil Familie und andere vertraute Menschen nicht immer da sein konnten. Dabei habe ich verstanden, wie wertvoll ein Gegenüber und kleine persönliche Rituale im Alltag sein können.
Was ich in meiner Familie erlebt habe, kennen auch andere Familien: Trotz aller Verbundenheit können sie nicht immer so oft füreinander da sein, wie sie es gerne wären. Als ich später gesehen habe, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz eröffnet, musste ich wieder an diese Erfahrung denken. Damit stellte sich für mich eine Frage: Könnte daraus ein persönlicher Gesprächspartner entstehen, der einen Menschen mit der Zeit kennenlernt? Einer, der sich, wenn dieser Mensch es möchte, an wichtige Menschen, Geschichten und Dinge erinnert und in späteren Gesprächen daran anknüpfen kann?
Aus diesem Gedanken entstand schließlich die Idee für EMIVA. Dabei war mir von Anfang an besonders wichtig: EMIVA soll keinen Menschen ersetzen, sondern etwas Zusätzliches ermöglichen. Wenn EMIVA mit Gesprächen, Erinnerungen und kleinen Ritualen den Lebensalltag eines Menschen ein Stück weit beflügeln kann, dann wäre für mich genau das erreicht, was ich mir mit EMIVA von Anfang an gewünscht habe.
Marcelin Berens
Gründer von EMIVA
Foto von Marcelin Berens folgt

Aus dieser Idee sind einige Grundsätze entstanden, die uns bei der Entwicklung von EMIVA leiten.
Was uns bei EMIVA wichtig ist
Der Mensch entscheidet.
EMIVA richtet sich nach dem Menschen, der EMIVA nutzt. Er entscheidet, was EMIVA wissen und erinnern darf und wobei EMIVA ihn im Alltag unterstützen soll.
Das Gespräch steht im Mittelpunkt.
EMIVA soll sich in erster Linie wie ein persönliches Gespräch anfühlen und nicht wie die Bedienung eines technischen Systems. Die Technologie dahinter ermöglicht dieses Gespräch, ohne dabei ständig im Mittelpunkt zu stehen.
EMIVA soll Menschen nicht ersetzen.
Familie, Freunde und andere vertraute Menschen sind durch nichts zu ersetzen. EMIVA soll deshalb nicht an ihre Stelle treten, sondern etwas Zusätzliches im Alltag ermöglichen.
Persönlich, aber transparent.
Gespräche mit EMIVA können mit der Zeit persönlicher und vertrauter werden. Gleichzeitig bleibt klar: EMIVA ist eine künstliche Intelligenz und kein Mensch.
Persönliches bleibt persönlich.
Gespräche und Erinnerungen mit EMIVA sind persönlich. Der Mensch, der EMIVA nutzt, entscheidet selbst, ob und was davon mit Angehörigen geteilt werden darf.
EMIVA entsteht Schritt für Schritt.
EMIVA befindet sich noch in Entwicklung. Deshalb möchten wir früh erfahren, wie sich Gespräche mit EMIVA im Alltag anfühlen. Erste Testfamilien können EMIVA ausprobieren und uns von ihren Erfahrungen erzählen. Daraus lernen wir und entwickeln EMIVA Schritt für Schritt weiter.

Idee und Konzept
Erledigt
Erprobung mit Testfamilien
Aktuell
Weiterentwicklung
Folgt